CD-KRITIK:
Mal wieder ein Ein-Mann-Projekt aus dem Black Metal Sektor, mag sich der ein oder andere denken, aber bei dem Debut "Herbstklagen" des österreichischen Projekts
Waldgeflüster gibt es Ausnahmsweise mal nichts zu meckern!
Nach einem kurzen akustischen Intro beginnt unsere schwarzmetallische Herbstwanderung. Die "singenden" Gitarren zaubern ein geniales, melodiöses Riff nach dem anderen und verbinden sich mit den stimmigen Drums und Vocals in jedem Stück aufs neue zu einem kleinen Kunstwerk.
Das Album ist sehr abwechslungsreich, bleibt aber die ganze Zeit seinem individuellen Stil treu. Die Grundstimmung des Albums ist passende, herbstliche Melancholie, bei der auch manchmal Black Metal-untypisch Hoffnung durchblitzen mag. Es gibt immer wieder Parts, die durch eine Akustik Gitarre veredelt werden oder auch des Öfteren durch den wirklich stimmigen guten cleanen Gesang, der ausnahmsweise mal nicht kitschig und aufgedrückt wirkt.
Die Produktion ist außerordentlich gut gelungen. Die Drums haben ordentlich Druck, die Riffs sind klar und die Vocals haben genau die richtige Lautstärke. Es fällt schwer einzelne Stücke herauszupicken, denn jedes hat seine genialen Momente, ganz ohne Schwachpunkte.
Trackliste:
1. Sommerabend
2. Herbst Befiel Das Land
3. Wolfsgeheul
4. Wotan Sang
5. Herbststürme
6. Von Einsamkeit...
7. Herbstlich Wanderung
8. Erster Schnee
9. Wintermorgen